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Lesen Sie bitte auch meine Artikel zu folgenden Schwerpunkten aus dem Bereich "LKW-Fahrerjob":
Typische Fahrerfragen zur Thematik "Kontrollen durch Polizei und BAG" & Auslegung von Vorschriften >>> und ein Polizist gibt kompetente Auskunft!!! Wird oft im Netz vergeblich gesucht - aber es gibt doch eine Übersicht und Bezugsquelle für sämtliche Tarifverträge für das Transport- und Fuhrgewerbe in Deutschland - der Link dazu (extern): http://www.personalraete.de/files-tv-spedition.pdf. Aber: für jeden Tarifvertrag sind an den Betreiber im Voraus z.Z. 4,- Euro zu entrichten. Zusendung erfolgt dann per E-Mail. |
Stellenangebote und Bewerbung Seite 1 von 3 (zu Seite 2 / Seite 3) Es ist bezeichnend für die leider sehr verbreitete üble Mentalität der Branche, dass offensichtlich die überwiegende Anzahl der Stellenangebote für Fahrpersonal in den Tageszeitungen (meist mittwochs und vor allem samstags) nur aus ganz wenigen Zeilen besteht, wo sich das inserierende Fuhrunternehmen noch nicht mal traut (aus welchen Gründen auch immer!), mit seinem Namen aufzutauchen. Der wird schamhaft verschwiegen und stattdessen tauchen ein oder zwei Telefonnummern auf. Sollte es, was zunehmend in Mode kommt, nur eine Handy-Nummer sein, kann man über die gelben Seiten noch nicht mal nachvollziehen, um welche Firma es sich denn handeln könnte. Firmen und Unternehmen, die etwas auf sich halten und der Meinung sind, dass sie einen guten Namen haben, schalten Annoncen grundsätzlich nicht anonym. Anders eben viele Fuhrunternehmer. Da scheinen schon das Geld und wahrscheinlich auch der Ruf nicht so reichlich ausgestattet und glänzend zu sein, dass man ein ordentliches Inserat aufgeben könnte, wenn man neue Fahrer sucht. Auch die Angaben zu dem potentiellen Arbeitsplatz halten sich immer sehr in Grenzen. Gerade, dass mal erwähnt wird, dass der Aspirant im Besitz der Klasse 2 (respektive heute den neuen Führerschein-Klassen C und CE) sein sollte, es sich um nationalen oder etwa internationalen Einsatz handelt, um Sattel- oder Hängerzug. Und natürlich ist fast immer Erfahrung gefragt. Aber insbesondere die soll dann möglichst wenig kosten, wenn man den Schritt gewagt hat, diese anonyme Nummer anzurufen und schließlich auf ein Vorstellungsgespräch vorbeikommt (übrigens: ein Optimist ist, wer darauf hofft, die Fahrtkosten für das Vorstellungsgespräch erstattet zu bekommen! Aussichtslos!). Kurioserweise wird eigentlich grundsätzlich auf die mündlich oder schriftlich gemachten Aussagen des Bewerbers in punkto Fahr- und Berufserfahrung vertraut. Und fast nie eine Demonstration des tatsächlichen fahrerischen Könnens verlangt (und das, obwohl so ein LKW ja eine ganze Stange Geld kostet!). Allerdings sollte man, wenn man unbedingt den Job haben will, nicht zu viele und vor allem unbequeme Fragen (wie etwa zum Thema "Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten" oder der "Sozialvorschriften") stellen - das führt doch fast immer zu einem raschen Ende des Vorstellungsgespräches; aber ohne, dass man eingestellt worden wäre! Aber letztendlich ist das immer noch besser, als wenn man einer "Treiberfirma" vorübergehend in die Hände fällt! Was mir in den letzten Jahren auch einige Male passiert und scheinbar symptomatisch ist, wenn ein Fuhrunternehmen dringend neue Fahrer benötigt: man lügt den Bewerber eiskalt an über die wahren Arbeitsbedingungen! Ich habe mir schon längst angewöhnt - auch wenn das das Risiko der Ablehnung birgt - genau zu hinterfragen, wie die Arbeit wirklich abläuft und was man von den Fahrern jeweils erwartet bei der Arbeitsleistung. Und da habe ich ein paar mal erleben müssen, dass meine ehrlichen Fragen ganz absichtlich und bewusst schönfärberisch oder glatt verlogen beantwortet wurden! Das fand ich natürlich erst nach dem Beginn des Arbeitsverhältnisses heraus - manchmal früher, manchmal später. Und das kann einen natürlich richtig sauer machen, denn es macht mir wahrlich keinen Spaß meine Arbeitgeber wie die Handtücher zu wechseln. Da sagt man bei der Vorstellung absolut ehrlich, dass man ein Freund von den gesetzlichen Vorschriften ist - und dann wird man aus reinem Selbstzweck ungeniert angelogen und lässt dann erst später das wahre Gesicht erkennen. Aber da bin ich dann gnadenlos! Die Zeiten, in denen ich mich antreiben und unter Druck setzen ließ, sind eine ganze Weile vorbei. Und wenn keine "sauberen" Arbeitsbedingungen drin sind, gehe ich mittels fristgerechter Kündigung, die ohnehin nur meist im Rahmen von maximal zwei Wochen liegt. >>> Weiterlesen
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