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Boykott-Aktion wegen überhöhter Spritpreise |
Der folgende Text kursiert zur Zeit (Mai 2004) im Internet als Mail - den Sachverhalt sollten Sie auch zur Kenntnis nehmen! Es ist ja leider nicht von der Hand zu weisen, dass im Hinblick auf die anstehende Feriensaison wieder einmal mehr die Benzinpreise schwindelerregende Höhen erreichen werden - in Aussicht stehen sollen diesmal Preise bis um die 1,30 Euro pro Liter... Es ist sicher an der Zeit, dass hier einmal deutlich den Ölmultis die rote Karte gezeigt wird! Tatsächlich haben es ja die Verbraucher an der Hand, durch ihr Kaufverhalten bis zu einem gewissen Grad durchaus Einfluss auf die Preisgestaltung zu nehmen. Und wenn das in einem anderen Land schon einmal Früchte und die Preise zum Fallen gebracht hat, sollte man in deutschen Landen auch einmal darüber nachdenken!
Vorne weg noch ein Nachtrag vom 27.5.04:
Natürlich liegt klar auf der Hand, dass den ganz großen Löwenanteil beim Benzinpreis "Rabenvater" Staat kassiert - und auch teilweise unter dem vorgeschobenen "Öko-Deckmäntelchen"... Um damit, ohne sonderlich rot zu werden, irgendwelche Haushaltslöcher (Krater wäre wahrscheinlich ein passenderer Ausdruck...) zu stopfen - was trotz gescheffelter Milliarden aus dem Benzinverkaufssteueranteil ja letztlich auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist! Wenn diese einkassierte Unsumme zweckgebunden für den Straßenbau und -verkehr ausgegeben würde, hätten wir wirklich das mit Abstand beste Straßennetz der Welt!
Naja - Politiker und Realitätsnähe --> zwei Welten prallen aufeinander...
Aber...
Ja aber: das Gejammer und die Entrüstung der Mineralölkonzerne ist leider auch nicht sonderlich ehrlich, wenn man mal einen Blick auf deren wahre Ertragslage wirft!!!
Trotz hoher Basis-Ölpreise verdienen die immer noch ein echtes Wahnsinnsgeld - leicht ersichtlich durch eine Tabelle, die ich dieser Tage in der Illustrierte "Stern" (Ausgabe 20/04 Seite 33) entdeckt habe und die als Quelle dafür wortwörtlich "Firmenangaben" nennt:
Titel: "Rekordgewinne bei den Ölkonzernen"
| Unternehmen | 1. Quartal 2004 | Steigerung zum Vorjahres-Quartal | Gewinn 2003 |
| Exxon Mobil (Esso, Mobil) | 4,53 Milliarden Euro | + 13,29 % | 17,93 Milliarden Euro |
| BP (mit Aral) | 3,93 Milliarden Euro | + 17,00 % | 10,32 Milliarden Euro |
| Royal Dutch Shell | 3,67 Milliarden Euro | + 9,00 % | 9,75 Milliarden Euro |
| Chevron Texaco | 2,13 Milliarden Euro | + 33,00 % | 6,03 Milliarden Euro |
| Conoco Phillips (Jet) | 1,34 Milliarden Euro | + 26,92 % | 3,95 Milliarden Euro |
Soviel also mal zu den "gebeutelten" Ölkonzernen...
(Wem von uns möchte es nicht auch mal "so schlecht" gehen?!)
Und hier ist der Kettenbrief, der momentan im Internet Verbreitung findet...
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--------------------------------Kopie------------------------------- BITTE LESEN UND WEITERLEITEN!!!!! Kontrolle der Benzinpreise:
Wie es
wirkt, werden die Benzinpreise bis zum Sommer ein absolutes Rekordhoch
erreichen - lt. Experten etwa 130.9 Ct. für einen Liter Normalbenzin
oder mehr. Ihr wollt, dass die Benzinpreise sinken? Das bedarf einer
intelligenten und vor allem gemeinsamen Aktion. Phillip Hollsworth
hatte die folgende Idee, welche VIEL MEHR SINN MACHT, als Vorschläge,
dass man an einem bestimmten Tag nicht tanken soll (wie schon mehrfach
vorgeschlagen wurde). Für den Rest des Jahres KEIN BENZIN MEHR BEI DEN BEIDEN GRÖSSTEN ANBIETERN KAUFEN (SHELL UND ARAL)!!!!! WENN SIE KEIN BENZIN MEHR VERKAUFEN SEHEN SIE SICH GEZWUNGEN DIE PREISE ZU SENKEN UM DIE KUNDEN WIEDER ANZULOCKEN.
Wenn die
beiden Großen die Preise senken, werden die anderen Firmen folgen
müssen. Wenn sie dann die Preise wieder erhöhen, geht das Spiel von
vorne los. Um mit diesem System erfolgreich zu sein, müssen möglichst
viele Leute davon wissen. Also schickt diese eMail an alle die ihr
kennt. Ich schicke sie an ca. 30 Leute - wenn ihr sie dann auch wieder
an 20 oder mehr versendet und die auch wieder, wird sich die Zahl der
Empfänger sehr sehr schnell potenzieren und in kürzester Zeit mehrere
Millionen Menschen erreichen können. BITTE HALTET ALLE DURCH BIS SIE IHRE PREISE SENKEN UND UNTEN HALTEN. DIESES SYSTEM HAT SCHON IN ANDEREN LÄNDERN FUNKTIONIERT (z.B. KANADA, wo dadurch der Preis um fast 12 Cent pro Liter nach unten gezwungen wurde). INSBESONDERE IN DER ZEIT DER ANSTEHENDEN FEIERTAGE UND SOMMERFERIEN KÖNNEN WIR VIEL ERREICHEN. DIE FIRMEN LIEBEN SOLCHE EREIGNISSE.
--------------------------Kopie Ende------------------------------- |
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