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Fahrerlohn im Vergleich (Statistisches Bundesamt)
Mit Kommentar vom Müllerman
Meldung aus dem
Dekra-Newsletter vom 14.11.03: |
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Beschäftigung in Deutschland: "Kraftfahrzeugführer" der stärkste Arbeiterberuf Arbeitnehmer aus dem Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung liegen bei den Gehältern im Branchenvergleich im letzten Drittel. Dies geht aus der Erhebung "Löhne und Gehälter 2001" hervor, die das Statistische Bundesamt jetzt veröffentlicht hat. Demnach verdienten die in der Branche vollzeitbeschäftigten Männer im Oktober 2001 durchschnittlich 2.654 Euro, Frauen erreichten ein Bruttomonatsverdienst von 2.371. Den Zahlen zufolge verdienten lediglich die Branchen Baugewerbe und Gastgewerbe weniger. In der Leistungsgruppenstatistik führt der Statistik zufolge der Kraftfahrzeugführer mit einem Bruttomonatsverdienst von 2.308 Euro die Liste der am stärksten besetzen Berufe bei den Arbeitern an, gefolgt unter anderem von Lager- und Transportarbeitern. Den Bruttomonatsverdienst bei Vollzeitbeschäftigung gibt das Statistische Bundesamt für den Beruf Speditionskaufleute in Deutschland mit 3.026 Euro (Männer) und 2.339 Euro (Frauen) an. Lagerverwalter und Magaziner verdienten hingegen durchschnittlich 2.183 beziehungsweise 1.743 Euro, Lager- und Transportarbeiter 2.134 beziehungsweise 1.704 Euro und Transportgeräteführer 2.360 beziehungsweise 1.894 Euro. Anmerkung des Müllerman: Dass Kraftfahrzeugführer zum Schlußlicht bei der Bezahlung gehören, das war ja schon immer zu vermuten. Aber wenn man die entsprechenden Zahlen oben anschaut, dann frage ich mich doch, wieviele der Kollegen auch nur annähernd den erwähnten Brutto-Monatsverdienst von durchschnittlich 2.308 Euro überhaupt erhalten??? Das ist selbst im internationalen Fernverkehr inzwischen nur noch selten zu erhalten!!! Und (nicht nur!) in Ost-Deutschland trauen sich zwischenzeitlich ausbeuterische Fuhrunternehmer, für den Fernverkehr gerade mal noch ab etwa 1300 bis 1400 Euro Bruttoverdienst anzubieten... Und das bei wöchentlichen Arbeitsstunden von nicht selten weit über 70 Stunden!!! Wo soll das hinführen??? Und die EU-Osterweiterung steht unmittelbar vor der Haustür >>> mit der bedenklichen Aussicht, dass noch viel billigere Arbeitskräfte in allen möglichen Branchen auf den deutschen Markt drängen werden... Folge: gewisse Naturen von Unternehmern werden sich die Hände reiben, es wird noch mehr deutsche Arbeitslose geben und die generelle Kaufkraft der Bevölkerung geht immer mehr den Bach runter... Das sind wirklich "prächtige" Aussichten... :-( |
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