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Studie zu Schlafverhalten und Schläfrigkeit bei Fernfahrern (mit Kommentar des Müllerman) 27.2.04: Aus dem Dekra-Newsletter: |
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Studie zu
Schlafverhalten und Schläfrigkeit bei Fernfahrern
Kommentar des Müllerman:
Da sieht man es doch mal wieder!
Wieviel
hat sich denn in der letzten Zeit zur Verbesserung der Arbeits- und
Lebenssituation der Fernfahrer getan???
NICHTS!!!
Aber wenn was passiert wegen dieser
häufigen, leider geradezu für viele Fahrer selbstverständlichen
Übermüdungserscheinungen, dann ist das Geschrei in der Klatschpresse,
sonstigen Medien und der Politik groß!!!
Und
gerade solche Politiker, die sonst eher durch ihre "vornehme"
Zurückhaltung auffallen (vor allem, was ihren Tatendurst angeht, etwas
für LKW-Fahrer positiv zu bewegen...), haben genau dann ein besonders
vorlautes Mundwerk und ergehen sich in unsinnigen Dampfplaudereien,
die weder Hand noch Fuß haben - und schon gar nicht von einem Hauch
von Realitätssinn zeugen!
Gerade im
Fuhrgewerbe ist es überfällig, dass man endlich mal agiert - und nicht
nach Vorkommnissen verlogen, scheinheilig und meist völlig überzogen
reagiert!!! Geht das nicht in die Köpfe der
Verantwortlichen, WO man den Hebel ansetzen muß???
Die Fahrer sind das unterste Glied in der "Befehlskette" und von
ihrem meist schlecht bezahlten Arbeitsplatz sehr abhängig. Wie sollen
sie sich also vernünftig gegen Anordnungen ihres möglicherweise
skrupellosen Chefs oder Disponenten wehren?!
Und sie sind in JEDER BEZIEHUNG die
Leidtragenden: Wie man es ja einmal mehr
durch diese Studie sieht, büssen sie es mit Überarbeitung (die
"Normalität" des nicht selten über 16 Stunden dauernden Arbeitstages),
Schlaf- und Freizeitmangel. Sie setzen dadurch fast tagtäglich ihr
Leben auf´s Spiel und letztlich auch das anderer Verkehrsteilnehmer!
Und wenn sie "erwischt" werden mit überzogenen Arbeits- oder
unterschrittenen Ruhezeiten - oder schlimmer: es zum vielleicht
tödlichen Unfall kommt - dann müssen eben sie es büssen! Und nicht
ihre Firma und/oder ihr entsprechender, rücksichtsloser
Auftraggeber... Besserung ist nur in
Aussicht, wenn die Politik sich endlich an die wahren Verursacher
macht: also die jeweiligen Fuhrunternehmer selbst und auch ihre
Auftraggeber, die liebe Industrie. Dort muss man den Hebel mit
drakonischen Strafen und Konsequenzen ansetzen, um langfristig die
verzweifelte Situation vieler Fahrer zu einer positiven Änderung zu
bringen!!!
OHNE LKW-Fahrer steht dieses Land still - also ist
es die verdammte Pflicht der Politik, sich für diese Leute so
einzusetzen, wie sie es verdienen!!! |
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