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Steckbrief des MÜLLERMAN

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 Zur Person des „MÜLLERMAN“:                   

-         Das Licht der Welt erblickte ich 1960 in Augsburg / Bayern und eigentlich aufgewachsen bin ich in Aichach, das bis 1973 sogar noch zu Oberbayern gehörte.

[1980 mit der Suzuki GS 550 EC vor der 1. Afrika-Tour]

[INFO: ALLE FOTOS KÖNNEN ANGECLICKT WERDEN ZWECKS VERGRÖSSERUNG!]

-         1982 schaffte ich nach „nur“ 15 Schuljahren (= 2 mal eine Ehrenrunde gedreht auf dem Gymnasium!) sogar das Abitur (Effner-Gymnasium / Dachau). Dass ich es tatsächlich geschafft hatte, erfuhr ich aber auch erst etwa drei Monate später. Warum? Nun - ich und ein Kumpel hatten uns gleich nach den letzten Abiturprüfungen mit unseren Suzukis in Richtung Südafrika aufgemacht. Und zwar ohne mit der Schulleitung Rücksprache zu halten! Die Suzis machten es leider nur bis Tamanrasset in der algerischen Zentralsahara (und wurden dort später vom ADAC zurückgeholt!) - wir aber machten weiter und durchquerten die Sahara mit Autoüberführern und danach ging es mit allen möglichen Verkehrsmitteln (Sammeltaxi, Bus, LKW) bis nach Bangassou in der Zentralafrikanischen Republik. Da war dann aber Schicht im Schacht und von Bangui traten wir den Rückflug nach Lyon an. Insgesamt war das eine fast drei Monate Tour und erst danach - übrigens 10 Kilo leichter - hörten wir, dass wir das Abi in der Tasche hatten! Hier noch ein Dankeschön an den damaligen Schuldirektor Waltenberger für seine große Nachsicht in der Sache!

 

[Der MÜLLERMAN 1982 in der Zentralafrikanischen Republik]

-         In diesen jungen Jahren hatte ich noch Zeit und Möglichkeiten, zu sammeln“. Immerhin brachte ich so rund 40 zusammen in Europa, Afrika und dem Nahen Osten. Mit meiner Suzuki GS 550 (1978 bis 1984) und danach meiner Honda Gold Wing schaffte ich es unter anderem nach Ägypten, Israel, Zypern, Island, Nordkap, Schottland, Irland, etc., etc.. Ich kann mir hier immerhin zugute halten, dass ich auf diesen beiden Motorrädern allein schon über 230.000 km zurückgelegt habe.

[MÜLLERMANs Suzuki GS 550 EC in der Algerischen Sahara 1982 / Versuch einer Afrika-Durchquerung]

-         Irgendwie war ich schon immer ein „Fahr-Freak“. Wohl auch daher habe ich 1982 privat den LKW-Schein gemacht.

-         Allerdings brachte im Februar 1983 ein schwerer Autounfall in Algerien mein Leben für eine ganze Weile so durcheinander, dass ich vorübergehend dort landete, wo ich nie hin wollte: an die Augsburger Uni! Für einige Semester studierte ich dort Geographie und Spanisch – allerdings nahm ich bei der erstbesten Gelegenheit „Reiß aus“. Nämlich als mir im März 1985 sich endlich die Gelegenheit bot, als LKW-Fahrer zu arbeiten. Was das angeht, bin ich wirklich als reiner Idealist zu diesem Job gekommen!

-         In meiner ersten Firma musste ich mich trotz Besitzes des Klasse 2-Scheins aber erstmal vom 7,5 Tonner hochdienen bis ich mal dann in der „Königsklasse“, Wechselbrücken-Hängerzügen, landete. Geschadet hat mir das auf jeden Fall nicht!

-         1986/1987 hatte ich das Pech mit immerhin schon 26 Lenzen noch zur Bundeswehr einrücken zu müssen für lange und schlecht bezahlte 15 Monate. Wenigstens war ich erfolgreich bei der „Truppe“: Bekanntermaßen haben in dieser Zeit sich die Russen nicht getraut, Deutschland zu überfallen…

[Mit der Gold Wing 1987 auf Island]

-         Danach war die Bahn frei für meine weitere „Speditions- und Fuhrunternehmen-Karriere“. Eine dubiose Erfahrung jagte meist die nächste und ich musste feststellen, dass es anderen Fahrern auch nicht soviel anders erging. Die Zeiträume in den Firmen bewegten sich zwischen 1 Woche bis maximal 5,5 Jahren. Dabei waren auch drei Arbeitgeber aus Norditalien und einer aus Österreich (offiziell eigentlich Luxembourg).

-         Jetzt im Jahr 2003 habe ich bereits Arbeitgeber Nr. 23 hinter mir. Obwohl ich seit Jahren schon versuche, im Vorfeld einer Arbeitsaufnahme bei der Bewerbung Klartext zu reden und ganz offen sage, wie ich mir vorstelle, den Job (ordentlich und im Rahmen der gesetzlichen Regelungen) zu machen, werde ich doch immer wieder angelogen über die wahren Arbeitsverhältnisse in der jeweiligen Firma. Wenn sie einen dringend brauchen können, lügen viele Arbeitgeber aus der Branche das Blaue vom Himmel herunter! Nur gut, dass ich seit langen Jahren eine Arbeits-Rechtsschutzversicherung habe – ohne kommt man als Fernfahrer nicht mehr aus!

-         Bis heute habe ich alles in allem rund 2 Millionen km Fahrerfahrung auf dem Buckel – da sind aber auch die privat zurückgelegte km mit Autos und Motorrädern mit dabei.

-         Zwischendrin war ich mal für rund ein Jahr verheiratet und bin seit 1995 wieder geschieden – ein Sachverhalt, der für viele Fernfahrer-Lebensgeschichten leider recht typisch ist!

-         Wenigstens – und gelegentlich muss der Mensch ja auch mal ein bisschen, wenn nicht sogar viel Glück haben! – ist mir im Jahr 2000 endlich meine Traumfrau über den Weg gelaufen. Sie akzeptiert meinen Job und ist immer mein herrlicher Ruhepol, wenn ich gestresst von der Tour nach Hause komme!

-         Seit dem Frühjahr 2001 schreibe ich nun an meinem Buch „Fernfahrer – Die unbekannten Wesen“. Fertig wird es wohl erst 2005!

-   Mit Beginn Oktober 2002 habe ich eine eigene Kolumne im Internet auf einer österreichisch-deutschen Fernfahrerplattform, die sich www.fernfahrer.cc nennt. Dort sind meine Beiträge zu lesen unter "MÜLLERMANs kritischer Blick auf die Fernfahrerei!" So wie es ausschaut, werde ich alle ein bis zwei Wochen einen neuen Beitrag schreiben. Aber spielen wir mit offenen Karten: Damit ist auch noch nix verdient! Aber es stellt eine zusätzliche Möglichkeit dar, auf mein Anliegen aufmerksam zu machen und einen erheblichen Teil mehr meiner "Zielgruppe" zu erreichen. Und ein paar von den Leuten, wenn sie denn "brav" sind, werden dann mal eines Tages nicht nur mein Buch kaufen und sich eine fundierte Meinung von dem Thema machen, sondern vielleicht vorher sogar mir mal eine Mail schicken und ihr Interesse bekunden... (man soll es ja schließlich nie aufgeben, auf bessere Zeiten zu hoffen...   ;-)))

-     Mitte Januar 2003 erhalte ich die ersten zwei Anfragen für Interviews! Die eine stammt von der Züricher Hoch-schule für Gestaltung und Kunst - und die andere von dem internationalen Männermagazin "FHM" (For Him +) aus München.

-         Und wenn eine neugierige Seele noch mehr über mich wissen will, dann muss sie mich via Mail halt selbst fragen!

     In diesem Sinne: „Habe die Ehre…“

  

 

Ihr „MÜLLERMAN“ – sonst bekannt als Peter J. Müller / Augsburg              

PS: Was ich für Motorräder gefahren habe, ist bereits oben erwähnt! Meine (gebraucht) gekauften Autos von 1979 bis heute waren: Peugeot 104 (Baujahr gegen 1969/1970), Toyota Celica ST 1.6 (Bj. 1978), Chevrolet Caprice Classic (V8-5,7l / Bj. 1979), Opel Manta 2.0 CC "Berlinetta" (Bj. 1979), Opel Manta 1.9 (Bj. 1978)  - seit März 2000 ein Ford Granada GL 2.3 (Bj. 1982), der übrigens TÜV hat bis 1/2008!

[Mein braver Toyota Celica Liftback, Baujahr 1978, der mich bis ins "Wilde Kurdistan" brachte]

[Mein erster Manta / Baujahr 1979 / in einem Outfit, das sogar andere Manta-Fahrer schockierte]

            

[Mein Chevrolet Caprice Classic / Baujahr 1979 / V8-Motor mit 5,7 Liter Hubraum / ein echter Straßenkreuzer] Diese "Dschunke" mit "Atlantik-Fahrwerk" brachte es auf knapp 5,4 m Länge und einen durchschnittlichen "Durst" von 17 bis 22 Litern (bei moderater Fahrweise je nach Jahreszeit Sommer oder Winter)

 

Ich war schon immer der Meinung:                     

"Autos werden erst interessant, wenn sie "volljährig" (= mind. 18 Jahre alt !) sind..."



 


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