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Wenn Sie schon immer wissen wollten, was wirklich alles in einer Spedition abgeht...
| 3.7. Sonstige Ladungen |
Ein wahres Speditionsportrait nach eigenen Erfahrungen von Peter J. Müller
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Bei ganz mieser Auftragslage konnte es einem
blühen, dass man plötzlich mit „herkömmlichem“ Sammelgut zu tun hatte –
im Auftrag irgendeiner Spedition. Das bedeutete dann eigentlich immer
Stress und Ungemach! Denn wenn man an der Ladestelle auftauchte, durfte
man erstmal (und meist recht lange!) warten, bis man an die Reihe kam.
Schließlich wurden ja vorrangig die speditionseigenen Fahrzeuge ent- und
beladen. Und das konnte dauern, und dauern, und dauern! Irgendwann am
späten Abend war man dann dran. Von ausruhen und schlafen im Vorfeld
beim Warten: keine Spur! Entweder muss man immer wieder mal den
Warteplatz ändern oder sonst ist in jedem Fall so ein Lärmpegel auf dem
Betriebsgelände, dass man partout absolut kein Auge zu bekommt. Wenn man
geladen ist, zugemacht und die fertigen Papiere hat – ja, dann heißt es
aber, zu einer bestimmten und natürlich mehr als knapp bemessenen Zeit
am Ziel ankommen! Da kümmert es auch keinen, ob man dann relativ
wahrscheinlich schon einen sehr langen Arbeitstag hinter sich gehabt hat
und vielleicht mal sein Recht auf eine ordentliche Ruhezeit in Anspruch
nehmen möchte. Fängt man eine Diskussion in der Art an, bekommt man z.B.
zu hören: „Da hinten ist ein Kaffee-Automat! Zieh Dir eine Tasse rein
und dann fährst Du los!“ Als wenn man damit fehlenden Schlaf ausgleichen
könnte… Lachhaft! Und eine menschenverachtende Einstellung… |
ÜBERSICHT FÜR SPEDITIONSKAPITEL
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