|
Für die Schilderung dieses
Fuhrunternehmens ist im Vorfeld anzumerken, dass diese mir mit Abstand
die meisten Probleme in der Darstellung bereitete. Wie sollte man am
besten einen, für meine Verhältnisse so langen Zeitraum von über fünf
Jahren darstellen? Von Anfang an hatte ich mir ja vorgenommen, diesen
Kapitelbereich „Meine Arbeitgeber von 1985 bis 2002“ mit immerhin 22
Firmen auch wirklich der Reihe nach zu bearbeiten und zu beschreiben.
Also ab dem ersten Arbeitgeber 1985. Die ersten acht Unternehmen waren
noch relativ zügig zu bearbeiten – aber die Schwierigkeiten mit dieser
Spedition brachten tatsächlich eine unglaubliche Verzögerung von über
einem Jahr mit sich. Wenn der betreffende Chef davon wüsste, er hätte
seine wahre Freude an diesem Sachverhalt…
Ich hoffe, mit dem jetzt gefundenen und gewählten Schema einer
geeigneten Darstellung gerecht zu werden und damit ausreichend
Informationen rüber zu bringen.
Vorgeschichte:
Zum ersten Mal vorgestellt bei diesem Arbeitgeber hatte ich mich bereits
1983. Seinerzeit war ich noch auf dem idealistischen Trip, die
Berufskraftfahrer-Ausbildung zu absolvieren. Und diese Firma war eine
von zwei in und im weiteren Bereich von Augsburg. Allerdings hatte der
Chef – ich erwähnte bereits, dass es sich um eine sehr eigenwillige
Person handelte – es sich da bereits wieder einmal anders überlegt.
Tatsächlich hätte ich dort aber direkt zum Fahren anfangen können. Das
erschien aber mir für den Anfang aber doch etwas zu heftig, gleich auf
„ausgewachsenen“ Sattel- und Hängerzügen unterwegs zu sein. Außerdem
wollte ich seinerzeit unbedingt noch die Ausbildung zum
Berufskraftfahrer gemacht haben. Also winkte ich ab und vergaß diese
Spedition wieder völlig in den nächsten Jahren.
Ein netter Ex-Kollege von meinem späteren und tatsächlichen Arbeitgeber
„1“, den ich zufällig 1991 wieder traf, erzählte, dass er seit einiger
Zeit dort fahren würde und relativ zufrieden wäre. Ich sollte doch auch
dort vorsprechen. Und das machte ich dann auch.
Der Chef staunte nicht schlecht, als ich mit meinem mächtigen Chevy
vorfuhr – es ist ja auch nicht eben üblich, dass ein Arbeiter oder
Angestellter ein deutlich größeres Fahrzeug fährt als der Arbeitgeber…
Binnen kürzester Zeit war man sich bei dem Vorstellungsgespräch einig
und so konnte ich Mitte 1991 meinen Job anfangen.
Arbeits- und Tourenabläufe:
Der erste
Arbeitstag begann sehr früh an einem Montagmorgen und ich sollte eine
Tour mit einem Kollegen mitfahren. Insofern ging dieser Unternehmer also
tatsächlich auf Nummer Sicher, was meine potentiellen Fahrkünste anging.
Und nach diesem einem Tag war ich – zum Glück – auch schon allein
unterwegs.
Allzu groß war die Menge und Auswahl der üblicherweise zu befördernden
Güter nicht. Im so genannten freien Fernverkehr hatte man sogar meistens
das Glück, dass es sich um Komplettladungen handelte, die auch nur für
einen Empfänger bestimmt waren. Mehr
erfahren Sie im Einzelnen auf den folgenden Seiten!!!
|